Rezension - "Kaltes Verlangen" von Natalie Tielcke



*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Netgalley und beTHRILLED (be-ebooks) zur Verfügung gestellt.* 💙

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Das Buch "Kaltes Verlangen" von Natalie Tielcke wird in die Schublade Thriller, Krimi und Mystery gesteckt.

Die Protagonistin Kim ist eine leidenschaftliche Stalkerin und als sie in der Sbahn ihr neues Projekt entdeckt, eine nach Mandarinen und Vanille duftende Frau, ist sie nicht mehr zu halten.
Sie verfolgt die Frau und entdeckt dadurch auch deren Partner.
Nun besessen von dem Paar macht sich Kim daran, möglichst viele Informationen über ihr Projekt zu sammeln, da sie immer alles ganz genau wissen will. Der Freund ist zufälligerweise Psychotherapeut, den Kim sich dann natürlich für ihre weitere Behandlung aussucht. Sehr früh springt ihre Besessenheit auf den Therapeuten über.
Was folgt, kann man sich zum Teil schon denken.

Im Großen und Ganzen muss ich leider sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat.
Ich habe ihm dennoch 2 Sterne gegeben, die sich hauptsächlich durch den Schreibstil und den Anfang des Buches ergeben.

Erwartet habe ich eine totale Psychopathin, die ihren Therapeuten und dessen Freundin stalkt und weiß Gott für Sachen anstellt und inszeniert. Vermutlich habe ich den Anfang deshalb auch besser in Erinnerung, da ich mit solchen Erwartungen gelesen habe und gespannt war, wann es endlich richtig los geht. Los ging es leider nicht wirklich, jedenfalls nicht wie in meinen Erwartungen.
Für mich besteht ein Thriller nicht aus perversen sexuellen Neigungen oder hier und dort mal ein Mord. Wer so etwas sucht, ist hier dann vielleicht ganz richtig.

Der Schreibstil wiederum ist sehr angenehm, leicht und schnell zu lesen. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass manche Passagen eher lieblos gestaltet wurden.

Die Story ist in meinen Augen  langweilig und mir hat leider der WOW Effekt gefehlt, den ich in einem Thriller nicht missen will. Nichts hat mich schockiert oder in totale Spannung versetzt, so dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.

Für mich hat sich die Story  dahin geschlängelt mit ein paar Stellen voll Sarkasmus und schwarzem Humor, was ein ganz ganz kleiner Pluspunkt war.

Mein Fazit ist leider, dass ich das Buch nicht weiter empfehlen kann. Jedenfalls niemandem der zum Beispiel Thriller á la Cody McFadyen mag.



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